Schulfahrten

Segeltour 01.-05.2012-FOS 12b1 auf dem Ijsselmeer

"Never leave the ship until the ship leaves you."

Montagmorgen 7.15 Uhr an der Hildegardisschule in Münster. Die FOS 12 b1 und 12 b2 samt

Lehrerinnen und Lehrern machen sich bereit für 5 Tage segeln auf dem Ijsselmeer.Ein Abenteuer beginnt. Mit Aufregung und Kribbeln im Bauch und einem bis obenhin zugepackten Bus geht es los, ab nach Harlingen.

Für die "Shopper" hieß es als erstes zum Aldi, noch ein paar Lebensmittel kaufen. Der Rest der Crew schleppte alle anderen Sachen an Bord und richtete sich schon auf der Morgana ein. Als auch die letzten Schülerinnen an Bord, und alle Lebensmittel verpackt waren, erklärten uns Eelke (Skipper) und Eike (Matrose) alle wichtigen Grundlagen fürs Segeln und ein paar Regeln wurden natürlich auch aufgestellt.Nun gab es kein Zurück mehr, das Schiff legte ab!
Direkt mussten wir unser Können unter Beweis stellen, Frauenpower war gefragt!

Zwischendurch setzten wir uns in den Aufenthaltsraum unter Deck, der zum Spielcasino umfunktioniert wurde (besonders beliebt: Ligretto und Black Story's).

Nebenbei bereitete die Kochgruppe das Essen vor (endlich!).

Angekommen in Starvoreen konnten wir endlich essen und alle waren zufrieden. Wobei zwischenzeitlich am ersten Tag auch eine Menge passiert war. Ein Nagellack lief komplett aus, eine Schülerin hatte eine "Nahtoterfahrung", eine andere schaffte es, eine Zewarolle im Meer zu versenken und Hackfleich und Fischstäbchen wurden zu lebensrettenden Hilfsmitteln.

Der zweite Tag begann mit dem Tanken des Schiffes und unser Ziel war es, Enkhuizen zu erreichen.

Neben dem normalen Wahnsinn vom Wechseln der Segel, bis zum Ausweichen der umherwehenden Seile um jeglicher Nahtoterfahrung zu entkommen, erfanden die Schülerinnen einen Piraten-Song.

Unser Matrose Eike brachte uns dann auch ein "Lied" bei, das in den kommenden Tagen auch sehr oft zum Besten gegeben wurde.


"Alge, Alge, Kugelfisch und Seepferdchen!"

Mit der wehenden Seeluft im Gesicht und dem wellenreitenden Schiff fühlten wir uns wie echte Piraten. Zur Untermalung spielte Eelke auch ca. 5 Mal "Fluch der Karibik Theme" ab.

In Enkhuizen angekommen, gab es endlich was Warmes zu essen, unter anderem "kommunikative Schokofrüchte".

Abends waren einige losgezogen um Starvoreen und seine Kneipen zu erkunden, andere waren schon früh zu Bett gegangen.

Tag zwei war ein durchaus sonniger und "piratischer" Tag.

Tag drei war angebrochen und der begann mit einem sensationellen Animationsprogramm, wobei der Piraten-Song und das Algenlied rauf und runter gesungen wurden.

Am Mittag erlangte unser Schiff eine Schieflage, sodass wir ein Marmeladenglas und eine Margarine verloren. Die eine Hälfte der Klasse errichtete wieder ein Spielcasino unter Deck und die andere Hälfte schlief in ihren Kajüten.

Nach ca. 8 Stunden auf dem tobenden Meer erreichten wir die Insel Terschelling.

Nach dem leckeren Abendessen verschwanden die Schülerinnen nach und nach in ihren Kajüten um sich fertig zu machen. It's Partytime!

Nach einigem hin und her ging es ins "Oka 18", einer Disko in Terschelling, wo wir auch auf unsere Lehrer trafen.

Alle feierten ausgelassen miteinander und die Stimmung hätte nicht besser sein können.

Wieder angekommen auf dem Schiff hieß es Schlafenszeit!

Tag vier, ein "Tag voller Gesang".

Nach der kurzen Nacht mussten wir uns schon um 10 Uhr aus den Betten quälen und zum Appell antreten. Fahrradtour war angesagt!Im strömenden Regen fuhren wir durch eine wunderschöne Landschaft Richtung Strand. Nach ein bis zwei Zwischenfällen (einem platten Reifen und das Ineinanderfahren zweier Räder), erreichte der noch übrig gebliebene "harte Kern" den Strand,

klitschnass und völlig durchgefroren. Der Strand und der Ausblick auf das Meer vernichteten aber sofort die miese Stimmung und die Kameras wurden herausgeholt, um fleißig die Speicherkarten zu überlasten. Etwas später gingen wir dann noch in eine "urgemütliche Hütte" und bekamen von Frau Wagner einen Kakao ausgegeben. (Danke dafür!)

Wenig später wieder am Hafen von Terschelling angekommen, mussten wir wegen Sturmwarnung für den darauffolgenden Tag auch schon sofort weiter, wieder zurück nach Harlingen, dort wo alles begann. Also Mädel's, Segel setzen und Piraten Jo Ho!

Das Schiff geriet nach kurzer Zeit wieder in eine absolute Schieflage und tausende von Kannen, Gläsern und Flaschen fielen zu Boden, aber das trübte unsere gute Laune keineswegs.

Während wir so über das Ijsselmeer "schipperten" überholten wir die Fortuna (Insassen FOS 12 b 2) und unsere Klassen lieferten sich ein hartes Tanz- und Gesangsduell. Das lange Geschrei hatte natürlich gewisse Konsequenzen, z. B. heisere Stimmen ;-).

Während die Zubereitung des Essens auf Hochtouren lief, eröffnete wieder das allbekannte Spielcasino unter Deck und ganz neu hinzu kam eine Karaokebar.

Eike und Eelke wurden der weiblichen Umgebung angepasst (Blümchen im Haar und Strickjacke) und nach drei herzergreifenden Danksagungen (von Skippern, Frau Wagner und Klassensprechern) zerstreute sich die Klasse auf dem Schiff und einem entspannten letzten Abend stand nun nichts mehr im Weg.

Tag fünf, der letzte Tag.

An unserem letzten Tag gab es nochmal ein richtiges Piraten-Frühstück. Kurz nach dem Frühstück zogen noch einige los, um Harlingen etwas zu erkunden, die anderen fingen an Taschen und Rucksäcke zu packen.

Nachdem auch das getan war, hieß es: Alle an Deck und fleißig schrubben! Völlig ausgehungert nach der fleißigen Arbeit nahmen wir ein aller letztes Mal einen Piraten-Snack zu uns, denn kurz danach stand der große Abschied bevor. Nett wie wir sind sorgten wir mit unseren  Geschenken dafür, dass Eike und Eelke neue Bekleidung bekommen.

Unser Skipper (Eelke) bekam ein schickes Paar lila Kuschelsocken (damit er nicht immer barfuß in seine Schuhe steigen muss).Aufgrund von Eikes Unterhosenmangel beschlossen wir, ihm eine selbst gestaltete Boxershorts zu schenken

(natürlich mit Alge, Alge, Kugelfisch und Seepferdchen).

Beide zogen natürlich sofort ihre Geschenke an und nach tobendem Applaus hieß es auch schon "Time to say goodbye".


Als alles wieder im Bus verstaut war, freuten wir uns alle auf zuhause und die noch bevorstehenden Herbstferien (und natürlich endlich wieder Alditalk benutzen zu können).

Zum Schluss kann man nur sagen, dass es eine legendäre Klassenfahrt war und alle ihren Spaß hatten. Mädels? Mit euch immer wieder ;-)

Alena Jeurink, FOS 12b1












Prag- die goldene Stadt











Neben Bacabal und dem Hildegardisfest gibt es eine weitere Tradition, die die Hildegardisschule seit gefühlten 30 oder mehr Jahren aufrecht hält: Eine Reise in die Goldene Stadt, eine Stadt, in der „der Zauber hinter jeder Ecke lauert“, wie es im Reiseteil der jüngsten Ausgabe der „Zeit“ heißt.

Doch warum ist das so?

Dazu einige Impressionen und Bewertungen der diesjährigen Studienfahrt der Klassen FOS 12a und 12b3

  • Prag bietet tolle historische Gebäude, die vor allem bei Nacht imponieren. Daneben lernt man im Rahmen einer Stadtführung einiges über die deutsche Geschichte und die Verbindung zwischen der tschechischen und deutschen Kultur. So wissen unsere Schüler jetzt, dass es neben Beckenbauer noch einen weiteren berühmten deutschen Franz gibt, nämlich den, der in Prag geboren wurde. Zu den oben zitierten Eindrücken bei Nacht gehört natürlich auch das Nachtleben der Stadt, zu dem auch der Besuch einer Diskothek gehört, der bisweilen anstrengender ist als manch eine Schülerin dachte:“ Müssen wir solange in der Disko bleiben?“
  • Die Tschechen sind ein sportliches Volk, so ist Eishockey ein Nationalsport und deshalb gehört auch der Besuch eines Eishockeyspiels zum Besuchsprogramm unserer Schule. So machten sich die Klassen auf den Weg ins Stadion und konnten erleben, dass sie der heimischen Mannschaft von Sparta Prag kein Glück brachten, verlor diese doch gegen die Mannschaft von Zlin. Fußball ist der zweite Nationalsport und in der Klassenfahrtswoche waren Championsleague und Europaleague angesagt. So kam es zu einer Begegnung mit der Mannschaft von Athletico Bilbao, die gegen Sparta Prag spielen musste. Sie befand sich zum selben Zeitpunkt zum Seightseeing auf der Burg wie wir. Den Spaniern brachten wir auch kein Glück, auch diese Mannschaft verlor.
  • Neben Geschichte und Sport hat Prag kulturell einiges zu bieten. Ein Höhepunkt der Fahrt war sicherlich der Besuch des Balletts „Schwanensee“ im Nationaltheater
  • Zuletzt hat Prag für seine hervorragende böhmische Küche bekannt: Neben Knödeln, Sauerkraut und Schweinebraten gibt es auch etwas für die schmale Taille, wie Herr Leuer während einer Rast erfahren durfte als ihm zwei zierliche Schinkenröllchen als Mittagessen serviert wurde. Das Gericht nannte sich Prager Schinken.
  • Auch das Shopping kommt nicht zu kurz, gibt es doch neue Shopping Tempel und verschiedene Märkte, die das Herz einer jeden Schülerin erfreuen und auf denen man auch etwas für den kleinen Geldbeutel erstehen kann.

Fazit: eine gelungene Fahrt, die die Klassengemeinschaft stärkte und jedem etwas bot. Ein Dank gilt den Begleiter Petr für die tolle Vorbereitung und unserem Busfahrer Heinz für den sicheren und angenehmen Transport.

Eva Andreo Garcia und die Schülerinnen und Schüler der FOS 12a/b3


Hildegardisschüler erleben "La dolce Vita"


Eine Woche vor den Herbstferien fuhren die AHR 13er mit ihren Klassenlehrern Frau Hiltmann, Frau Kleinert und Herrn Höltje auf die lang ersehnte Stufenfahrt nach Peschiera del Garda in Italien. Nach einer langen Busreise war das Ziel, der Gardasee, endlich erreicht und erschöpft bezogen alle ihre Bungalows des Campingplatzes San Benedetto. Nach einer ersten gemeinsamen Mahlzeit stand auch schon die erste Besichtigung auf dem Programmplan. Zunächst wurde der Ort, Peschiera del Garda erkundet und anschließend ließen alle bei einem gemütlichen Beisammensitzen den anstrengenden Tag ausklingen.

Bei angenehmen 25 Grad Celsius ging es am nächsten Morgen bereits früh auf einen typisch italienischen Markt und anschließend stand der Besuch einer Burg in der Stadt Malcesine an.

Am Dienstag stand dann das erste Highlight für viele Schüler auf dem Tagesplan: Der Besuch der Stadt Verona. Nach einer gemeinsamen Führung durch die Arena di Verona sind die Schüler in Gruppen, mit Stadtplänen und Schreibzeug ausgestattet, durch Verona geeilt und haben eine Stadtrallye mitgemacht, dessen Gewinnerteam am Ende aus der 13a kam.

Immer noch bei strahlendem Sonnenschein wurde am Mittwoch die schöne Halbinsel Sirmione besichtigt und gegen Nachmittag stand zur Abwechslung mal Sport auf dem Plan. Eine gemeinsame Kanutour, bei der einige buchstäblich baden gingen, brachte die benötigte Abkühlung und sorgte bei allen für viel Spaß.

Nach einer kurzen Nacht brachen wir am Donnerstag bereits im frühen Morgengrauen auf in Richtung Venedig. Nach einer interessanten Stadtführung und Zeit zum Erkunden auf eigene Faust, endete der Abend mit einem gemeinsamen Abend und einer langen Nacht in der Bungalowanlage.

Bereits früh mussten am nächsten Tag die Bungalows geräumt sein und nach einer gemeinsamen Woche ging es zurück nach Münster, wo alle den fehlenden Schlaf der vergangenen Woche nachholen konnten.

Wir bedanken uns bei unseren Lehrern für die tolle und ereignisreiche Woche mit einem italienischen „Grazie“!


Annika Jasmin Patzdorf, AHR13a