Schulfahrten

Segeltörn der FOS 12b3

Segeln 12b3

Segeln 12b3-2

 

 

 

 

 

 

 

 

Anders als ihre Parallelklassen entschied sich die FOS 12b3 zu einem Segeltörn auf dem Ijsselmeer.

Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Woche mit mehr oder weniger Wind, was die Segelbedingungen nicht immer einfach machte.

Höhepunkt war allerdings eine Speedbootfahrt, die für manche Segelpause entschädigte.

Eva Andreo Garcia, 24.10.2013

Studienfahrt nach Berlin

FOS 12a12 b 1 mit Strässer

Alle Jahre wieder begibt sich die Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule auf Reisen. In diesem Jahr war Berlin das Ziel für die Klassen 12 a, b1 und b2. Die 12 b3 begab sich auf einen Segeltörn im Ijsselmeer.

Da es sich um eine Studienfahrt handelte, standen weniger touristische Attraktionen auf dem Programm als Unternehmungen, die in Verbindung mit den beruflichen Schwerpunkten der Schülerinnen und Schüler standen.

12 b 2 mit Strässer

So gehörte ein Besuch der „Arche“, des Hauses Synanon, einer Alternativschule und einer Montessori -Einrichtung ebenso zum Programm wie eine Betriebsführung durch die Berliner Landbrotbäckerei, in der gezeigt wurde, wie Vollkornbrot nach den Prinzipien von Demeter gebacken wird. Natürlich durften die leckeren Brote  probiert werden und man konnte feststellen, dass ein gesundes Brot auch lecker sein kann.

In der Hauptstadt kommt auch die Politik nicht zu kurz. So gab es ein Gespräch im Bundestag mit dem Abgeordneten Christoph Strässer (SPD). Durch einen Blick aus dem Fenster wurden die Schülerinnen und Schüler zugleich Zeugen des dritten Sondierungsgespräches zwischen SPD und CDU/CSU. Im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durften sich einige Schülerinnen und Schüler einen Tag lang als Politiker fühlen und vom Entwurf eines Gesetzes bis zu seiner Annahme im Bundesrat alle unterschiedlichen Schritte durchspielen.

Die unschönen Seiten der deutschen Geschichte wurden schließlich noch durch Besuche im Konzentrationslager Sachsenhausen, im Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen und eine Besichtigung der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße dokumentiert.

Ein Highlight der Woche war sicherlich das "Festival of lights", in dem die wichtigsten Baudenkmäler Berlins in ein besonderes Licht gesetzt wurden.Brandenburger Tor

Alles in allem eine gelungene Studienfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva Andreo Garcia, 20.10.2013

Klassenfahrt der HEP BP nach Berlin



Am 1.Oktober sind wir, die HEP BP´s mit 21 Schülerinnen und Schülern, für fünf Tage nach Berlin gereist. Begleitet wurden wir von unserer Klassenlehrerin Frau Holtkötter und von Frau Peters.

Um 7 Uhr morgens trafen wir uns alle am Bremer Platz in Münster, wo der Bus schon für uns bereit stand, der uns nach Berlin bringen sollte. Nach mehrstündiger Busfahrt, auf der die Vorfreude schon zu spüren war, sind wir um 14:30 Uhr am Hotel angekommen.  Schon kurz nach dem Beziehen der Zimmer ging es  weiter. Wir besichtigten das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, bei dem uns das ZDF begleitet hat. Der Besuch des Gefängnisses war für uns sehr interessant und hat uns einen neuen Blick auf die damaligen Zeiten werfen lassen und  um es mit den Worten einer Schülerin zu zitieren war es zu DDR-Zeiten: ,, Schrecklich, einfach schrecklich.“

Am zweiten Tag haben wir die Berliner  Unterwelten besucht und uns zwei verschiedene Zivilschutzbunker angeschaut, um einen Eindruck davon zu bekommen wie Berlin von unten aussieht. Nachmittags ging es dann zum Medizinisch-Historischen Museum der Charité. Dort konnten wir unser medizinisches Wissen durch originale Präparate des menschlichen Körpers aufbessern und unser medizinisches Wissen erweitern. Der Besuch war sehr beeindruckend aber auch emotional. Außerdem haben wir uns einen Vortrag über die Medizin im Wandel der Zeit angehört.

Am 3.Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, durften wir uns selbst überlegen, was wir machen möchten. Es war der letzte Tag mit spätsommerlichen Temperaturen und den ganzen Tag schien die Sonne. Da in Berlin an diesem Tag einiges los war, waren viele am Brandenburger Tor auf der Festmeile unterwegs, in verschiedenen Ausstellungen oder flanierten einfach in Cafés in der Sonne.

Am Donnerstag  haben wir das Anne-Frank-Zentrum und das Otto Weidt Museum besucht. Otto Weidt hat in der Zeit des Nationalsozialismus blinde Menschen in seiner Fabrik beschäftigt und später auch eine Familie in einem kleinen Raum versteckt. Zusammen haben wir uns zunächst mit den gesellschaftlichen Aspekten des Nationalsozialismus auseinandergesetzt, um danach ein besseres Verständnis für die Ausstellungen zu entwickeln. Den letzten Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Berlin hat ja einige Shoppingmeilen zu bieten, die wir alle leer geräumt haben  bevor wir am Abend alle zusammen im Brauhaus gegessen haben.

Nach dem Frühstück am Freitag ging es mit gepackten Koffern zum Bundesministerium für Gesundheit. Dort hat uns eine Referentin einen Vortrag über das Bundesministerium gehalten und uns viele pflegerische und gesundheitliche Fragen aus der Praxis beantwortet. Unter anderem konnte Sie uns Informationen  zu dem Pflege- Neuausrichtungs-Gesetz als auch zur Organspende geben. Das war ein sehr bereicherndes Gespräch, bei dem wir viele neue Informationen mit in unsere Praxisstellen  nehmen konnten. Alles in allem war es eine tolle und gelungene Klassenfahrt, bei der wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewonnen haben und auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist.


Elisa Meier

Studienfahrt der BP 2 vom 03.-07. September 2012

 

 



Das Abenteuer ruft…

 

03. September anno 2012. Treffpunkt Hafen. Die Nil Desperandum liegt abwartend im leicht aufgewühlten Wasser des Ijsselmeers. Drei Masten ragen unwirklich in die feuchte Luft, immer wieder klatscht Wasser an den Bug des Plattbodenschiffs. Eine Möwe kreischt.

Von fern sind Schritte zu hören, viele Schritte. Die Besatzung des Schiffs steuert mit schweren Stiefeln und großen Seesäcken auf den Anleger zu. Furchtlos. Das Abenteuer wartet.

Die PiratInnen von und zu Hildegardis hatten sich seit Wochen auf diese Reise vorbereitet. Sie waren auf Wind, Wasser und den ein oder anderen Verlust vorbereitet. Nichts würde sie mehr aufhalten, nichts in die Knie zwingen.

Die PiratInnen betreten das Schiff, das unter ihnen ächzt und knarrt, als wolle es sie willkommen heißen. Abwartend stellen sie sich vor Käpt`n A(ha)b, der im Gefolge von Matrose Jan Willem und dem gefährlich knurrenden, geifernden Schiffshund Joepi aus seiner Kajüte kommt, auf. Es wird eine lange Reise, das verspricht Käpt`n A(ha)b. Nicht nur mit Untiefen werden sie zu kämpfen haben. Sturm, Regen, Hagel oder der schlimmste Albtraum eines jeden Piraten: die absolute Windstille werden ihnen bevor stehen. Wer auf diesem Schiff mitfahren wird, sollte Nerven aus Stahl, Arme aus Granit und einen Schlaf aus Stein haben. Wer dies nicht habe, solle gleich nach Hause gehen.

Knurrend nicken die PiratInnen . Die Messer liegen griffbereit, die Stiefel knatschen an den Füßen, die Tücher halten die Haarsträhnen, die durch kräftige Windböen durch die Gesichter wehen, zusammen. Nichts wird sie von ihrer Reise abhalten.

Mühsam klettern sie unter Deck. Dort verstauen sie ihren Proviant, der sie während der langen Reise ernähren wird. Viel wird es nicht… doch es wird reichen, um während des anstrengenden Segeltörns bei Kräften zu bleiben.

Die PiratInnen beziehen ihre Kajüten, die ihnen kaum zum atmen reichen. Doch wer mit dem Meer lebt darf nicht zimperlich sein.

Auf dem Schiffsdeck erklärt Käpt`n A(ha)b die Rute, die sie segeln werden. Allen wird klar, dass dies eventuell die letzte lange Reise sein wird, die sie antreten.

Jan Willem kommt dazu und erläutert das Schiff - die Nil Desperandum. Drei Masten. Klüversegel. Fock. Schnell begreifen die PiratInnen, um was es geht.

Nun muss alles ganz schnell gehen. „Drei an das Großsegel, und ziehen! Zieht! Zieht!“ Auf dem Schiff herrscht ein scharfer Ton, hier dürfen keine Fehler passieren. Denn Fehler fordern Leben.

Die PiratInnen arbeiten hart! Sehr hart. Die Taue gleiten durch ihre Hände, der Baum fegt über ihren Köpfen hinweg. Der Wind peitscht ihnen um die Ohren.

Den ganzen Tag durch segeln sie durch die Untiefen des Ijsselmeers und der Nordsee, bis sie schließlich einen Hafen sichten. Endlich Land! Mit letzter Kraft raffen sie gemeinsam mit Matrose Jan Willem unter Anleitung von Käpt`n A(ha)b das Segel und steuern unter Getöse den Anleger an. Blass und verängstigt schauen die Bewohner von Texel ihnen zu, so mutige PiratInnen sehen sie sehr selten. Das große Schiff schaukelt leise in den sich sanft kräuselnden Wellen des Meeres, die Besatzung sitzt satt und zufrieden rauchend an Deck und singt Seemannslieder. Ein paar beginnen zu tanzen, als Käpt`n A(ha)b seine Gitarre holt und schaurig schöne Lieder singt. Joepi legt seinen Kopf in den Nacken und heult ein tiefes, kehliges Heulen, das die Nacht erschaudern und die Anwohner des Dorfes verstummen lässt.

Den Schlaf finden viele erst tief in der Nacht.

Eine Möwe kreischt. Die Sonne blinzelt über den Horizont und taucht das Meer und den Himmel in ein tiefes Rot. Zwei Matrosen machen sich auf dem Weg, um für die Besatzung Brot aufzutreiben, das sie den Tag über nähren soll. Nach und nach sammeln die PiratInnen sich und nehmen ihr erstes Mahl zu sich. Käpt`n A(ha)b kommt unter Deck um ihnen mitzuteilen, dass sie an diesem Tag nicht raus fahren werden. Ein Sturm wütet auf der Nordsee, sodass sie gezwungen sind, für eine weitere Nacht auf Texel zu bleiben. Mürrisch trinken die PiratInnen ihren starken, schwarzen Kaffee. Echte Seefrauen und –männer zieht es auf das Wasser… das Land gibt ihnen nicht viel.

Nachdem sie gesättigt sind verstreut sich die Mannschaft in alle Richtungen. Zu Fuß oder hoch zu Ross, welches sie von dem ansässigen Pferdehändler geliehen hatten, erkunden sie die Insel. Während einige von ihnen im Dorfkrug von Den Burg versacken, pirschen andere durch kaum zu durchdringende Wälder und wieder andere waschen sich in den rauen Wellen der Nordsee.

Nach einem langen Tag sammeln sich die PiratInnen  an Deck ihrer geliebten Nil Desperandum. Dort schleifen sie ihre Messer, schmauchen ihre Pfeifen, trinken das ein oder andere Bier oder spielen Karten im flackernden Kerzenlicht.

Nach einer kurzen Nacht auf dem behaglichen Schiff und einer deftigen Morgenmahlzeit, die die PiratInnen  den Matrosen zu verdanken haben, sticht die Nil Desperandum wieder in See. Käpt`n A(ha)b lenkt sie geschickt zwischen die gefährlichen Klippen und die Untiefen rund um Texel hindurch und schreit der Mannschaft Befehle zu. Den ganzen Tag über segeln sie so durch das Meer, das sich an diesem Tag besonders wild zeigt. Es erfordert viel Kraft und Geschicklichkeit, durch die aufbrausenden Wellen zu kreuzen… die PiratInnen sind sich der ständigen Gefahr bewusst. Umso geschaffter sind sie, als sie abends in den Hafen des kleinen Fischerorts Medemblick einfahren.

Mit letzter Kraft vertäuen die PiratInnen das gewaltige Schiff und zünden sich eine Pfeife an. Gemeinsam beschließen sie, in der Ortschaft nach neuen Lebensmitteln zu suchen.

Mit viel Geschick zaubern sie aus den kläglichen Resten, die sie auftreiben konnten, ein Abendmahl, das sie müde werden lässt…

Eine Möwe kreischt. Der Morgen bricht mit dem Geruch nach starkem Kaffee und trockenem Weißbrot an. Die PiratInnen stärken sich und besprechen den Tag, der mit dem schlimmsten Albtraum eines jeden Piraten beginnt: absoluter Flaute.

Käpt`n A(ha)b schaut grummelnd in den blauen Himmel, während Matrose Jan Wilem mit der Besatzung die Segel hochzieht und auf ein winziges Lüftchen hofft. Doch nichts. Vollkommen entnervt sinken die PiratInnen an Bord des Schiffes in sich zusammen und hoffen und beten um einen Hagel, - oder sogar Sandsturm. Doch nichts. Den ganzen Tag schippern sie über die sonst so gefährliche See und geben am Nachmittag schließlich auf.

Niedergeschlagen steuern sie eine Insel an, eine Insel, die aus vier Stegen besteht und die eine Vielzahl an unterschiedlichen Vögeln beheimatet. Die PiratInnen setzen sich auf die Stege, beobachten das sanfte Treiben der Wellen und lauschen dem melancholischen Kreischen der Möwen.

Nachdem die Sonne lange über den Rand der Welt geklettert war, und die Vogelinsel in ein schaurig schönes Blutrot getaucht hatte, werden die PiratInnen müde. So klettern sie in ihre Kojen und sinken in einen tiefen Schlaf.

Eine Möwe kreischt. Alle PiratInnen erwachen und erfreuen sich an Starkkaffee und Weißbrot, welches ihnen auch heute wieder viel Kraft spenden soll.

Nach einem ausgiebigen Frühstück kommt Käpt`n A(ha)b und erklärt der Mannschaft, dass dieser Tag das Ende ihrer Reise sein soll. Sie seien am Ziel angekommen, es sei geschafft. Erleichtert und ein wenig wehmütig klatscht die Besatzung in die Hände und lacht ihr furchteinflößendes Piratenlachen, das die Möwen in alle Richtungen aufschrecken lässt. Ein letztes Mal hissen die PiratInnen die Segel und singen dabei laut Seemannslieder, die ihnen die Arbeit erleichtern. Ein letztes Mal senken sie den Klüverbaum, ein letztes Mal rollen sie die Leinen zusammen. Ein letztes Mal verspüren sie das Schaukeln des Schiffes, das Toben des Meeres und das Peitschen des Windes. Dann ist Land in Sicht.

Eine Möwe kreischt. Mit dem Wind in den Segeln steuert Käpt`n A(ha)b in den Hafen ein. Das Schiff wird vertäut, die Segel eingerollt. Die Mannschaft versammelt sich um Käpt`n A(ha)b und Matrose Jan Willem. Es war mir eine Ehre, sagt A(ha)b, es war mir eine Ehre mit euch zu segeln. Ihr habt Nerven aus Stahl, Arme aus Granit und einen Schlaf aus Stein. Und nun geht!

Wehmütig stiefelt die Mannschaft davon. Davon in den Nebel. Hin zu ihren wartenden Frauen, Männern und Kindern. Doch sie werden wieder kommen. Irgendwann.

Clara Müller-Laackmann, BP 2

 

 

Segeltour 01.-05.2012-FOS 12b1 auf dem Ijsselmeer

"Never leave the ship until the ship leaves you."

Montagmorgen 7.15 Uhr an der Hildegardisschule in Münster. Die FOS 12 b1 und 12 b2 samt

Lehrerinnen und Lehrern machen sich bereit für 5 Tage segeln auf dem Ijsselmeer.Ein Abenteuer beginnt. Mit Aufregung und Kribbeln im Bauch und einem bis obenhin zugepackten Bus geht es los, ab nach Harlingen.

Für die "Shopper" hieß es als erstes zum Aldi, noch ein paar Lebensmittel kaufen. Der Rest der Crew schleppte alle anderen Sachen an Bord und richtete sich schon auf der Morgana ein. Als auch die letzten Schülerinnen an Bord, und alle Lebensmittel verpackt waren, erklärten uns Eelke (Skipper) und Eike (Matrose) alle wichtigen Grundlagen fürs Segeln und ein paar Regeln wurden natürlich auch aufgestellt.Nun gab es kein Zurück mehr, das Schiff legte ab!
Direkt mussten wir unser Können unter Beweis stellen, Frauenpower war gefragt!

Zwischendurch setzten wir uns in den Aufenthaltsraum unter Deck, der zum Spielcasino umfunktioniert wurde (besonders beliebt: Ligretto und Black Story's).

Nebenbei bereitete die Kochgruppe das Essen vor (endlich!).

Angekommen in Starvoreen konnten wir endlich essen und alle waren zufrieden. Wobei zwischenzeitlich am ersten Tag auch eine Menge passiert war. Ein Nagellack lief komplett aus, eine Schülerin hatte eine "Nahtoterfahrung", eine andere schaffte es, eine Zewarolle im Meer zu versenken und Hackfleich und Fischstäbchen wurden zu lebensrettenden Hilfsmitteln.

Der zweite Tag begann mit dem Tanken des Schiffes und unser Ziel war es, Enkhuizen zu erreichen.

Neben dem normalen Wahnsinn vom Wechseln der Segel, bis zum Ausweichen der umherwehenden Seile um jeglicher Nahtoterfahrung zu entkommen, erfanden die Schülerinnen einen Piraten-Song.

Unser Matrose Eike brachte uns dann auch ein "Lied" bei, das in den kommenden Tagen auch sehr oft zum Besten gegeben wurde.


"Alge, Alge, Kugelfisch und Seepferdchen!"

Mit der wehenden Seeluft im Gesicht und dem wellenreitenden Schiff fühlten wir uns wie echte Piraten. Zur Untermalung spielte Eelke auch ca. 5 Mal "Fluch der Karibik Theme" ab.

In Enkhuizen angekommen, gab es endlich was Warmes zu essen, unter anderem "kommunikative Schokofrüchte".

Abends waren einige losgezogen um Starvoreen und seine Kneipen zu erkunden, andere waren schon früh zu Bett gegangen.

Tag zwei war ein durchaus sonniger und "piratischer" Tag.

Tag drei war angebrochen und der begann mit einem sensationellen Animationsprogramm, wobei der Piraten-Song und das Algenlied rauf und runter gesungen wurden.

Am Mittag erlangte unser Schiff eine Schieflage, sodass wir ein Marmeladenglas und eine Margarine verloren. Die eine Hälfte der Klasse errichtete wieder ein Spielcasino unter Deck und die andere Hälfte schlief in ihren Kajüten.

Nach ca. 8 Stunden auf dem tobenden Meer erreichten wir die Insel Terschelling.

Nach dem leckeren Abendessen verschwanden die Schülerinnen nach und nach in ihren Kajüten um sich fertig zu machen. It's Partytime!

Nach einigem hin und her ging es ins "Oka 18", einer Disko in Terschelling, wo wir auch auf unsere Lehrer trafen.

Alle feierten ausgelassen miteinander und die Stimmung hätte nicht besser sein können.

Wieder angekommen auf dem Schiff hieß es Schlafenszeit!

Tag vier, ein "Tag voller Gesang".

Nach der kurzen Nacht mussten wir uns schon um 10 Uhr aus den Betten quälen und zum Appell antreten. Fahrradtour war angesagt!Im strömenden Regen fuhren wir durch eine wunderschöne Landschaft Richtung Strand. Nach ein bis zwei Zwischenfällen (einem platten Reifen und das Ineinanderfahren zweier Räder), erreichte der noch übrig gebliebene "harte Kern" den Strand,

klitschnass und völlig durchgefroren. Der Strand und der Ausblick auf das Meer vernichteten aber sofort die miese Stimmung und die Kameras wurden herausgeholt, um fleißig die Speicherkarten zu überlasten. Etwas später gingen wir dann noch in eine "urgemütliche Hütte" und bekamen von Frau Wagner einen Kakao ausgegeben. (Danke dafür!)

Wenig später wieder am Hafen von Terschelling angekommen, mussten wir wegen Sturmwarnung für den darauffolgenden Tag auch schon sofort weiter, wieder zurück nach Harlingen, dort wo alles begann. Also Mädel's, Segel setzen und Piraten Jo Ho!

Das Schiff geriet nach kurzer Zeit wieder in eine absolute Schieflage und tausende von Kannen, Gläsern und Flaschen fielen zu Boden, aber das trübte unsere gute Laune keineswegs.

Während wir so über das Ijsselmeer "schipperten" überholten wir die Fortuna (Insassen FOS 12 b 2) und unsere Klassen lieferten sich ein hartes Tanz- und Gesangsduell. Das lange Geschrei hatte natürlich gewisse Konsequenzen, z. B. heisere Stimmen ;-).

Während die Zubereitung des Essens auf Hochtouren lief, eröffnete wieder das allbekannte Spielcasino unter Deck und ganz neu hinzu kam eine Karaokebar.

Eike und Eelke wurden der weiblichen Umgebung angepasst (Blümchen im Haar und Strickjacke) und nach drei herzergreifenden Danksagungen (von Skippern, Frau Wagner und Klassensprechern) zerstreute sich die Klasse auf dem Schiff und einem entspannten letzten Abend stand nun nichts mehr im Weg.

Tag fünf, der letzte Tag.

An unserem letzten Tag gab es nochmal ein richtiges Piraten-Frühstück. Kurz nach dem Frühstück zogen noch einige los, um Harlingen etwas zu erkunden, die anderen fingen an Taschen und Rucksäcke zu packen.

Nachdem auch das getan war, hieß es: Alle an Deck und fleißig schrubben! Völlig ausgehungert nach der fleißigen Arbeit nahmen wir ein aller letztes Mal einen Piraten-Snack zu uns, denn kurz danach stand der große Abschied bevor. Nett wie wir sind sorgten wir mit unseren  Geschenken dafür, dass Eike und Eelke neue Bekleidung bekommen.

Unser Skipper (Eelke) bekam ein schickes Paar lila Kuschelsocken (damit er nicht immer barfuß in seine Schuhe steigen muss).Aufgrund von Eikes Unterhosenmangel beschlossen wir, ihm eine selbst gestaltete Boxershorts zu schenken

(natürlich mit Alge, Alge, Kugelfisch und Seepferdchen).

Beide zogen natürlich sofort ihre Geschenke an und nach tobendem Applaus hieß es auch schon "Time to say goodbye".


Als alles wieder im Bus verstaut war, freuten wir uns alle auf zuhause und die noch bevorstehenden Herbstferien (und natürlich endlich wieder Alditalk benutzen zu können).

Zum Schluss kann man nur sagen, dass es eine legendäre Klassenfahrt war und alle ihren Spaß hatten. Mädels? Mit euch immer wieder ;-)

Alena Jeurink, FOS 12b1












Prag- die goldene Stadt











Neben Bacabal und dem Hildegardisfest gibt es eine weitere Tradition, die die Hildegardisschule seit gefühlten 30 oder mehr Jahren aufrecht hält: Eine Reise in die Goldene Stadt, eine Stadt, in der „der Zauber hinter jeder Ecke lauert“, wie es im Reiseteil der jüngsten Ausgabe der „Zeit“ heißt.

Doch warum ist das so?

Dazu einige Impressionen und Bewertungen der diesjährigen Studienfahrt der Klassen FOS 12a und 12b3

  • Prag bietet tolle historische Gebäude, die vor allem bei Nacht imponieren. Daneben lernt man im Rahmen einer Stadtführung einiges über die deutsche Geschichte und die Verbindung zwischen der tschechischen und deutschen Kultur. So wissen unsere Schüler jetzt, dass es neben Beckenbauer noch einen weiteren berühmten deutschen Franz gibt, nämlich den, der in Prag geboren wurde. Zu den oben zitierten Eindrücken bei Nacht gehört natürlich auch das Nachtleben der Stadt, zu dem auch der Besuch einer Diskothek gehört, der bisweilen anstrengender ist als manch eine Schülerin dachte:“ Müssen wir solange in der Disko bleiben?“
  • Die Tschechen sind ein sportliches Volk, so ist Eishockey ein Nationalsport und deshalb gehört auch der Besuch eines Eishockeyspiels zum Besuchsprogramm unserer Schule. So machten sich die Klassen auf den Weg ins Stadion und konnten erleben, dass sie der heimischen Mannschaft von Sparta Prag kein Glück brachten, verlor diese doch gegen die Mannschaft von Zlin. Fußball ist der zweite Nationalsport und in der Klassenfahrtswoche waren Championsleague und Europaleague angesagt. So kam es zu einer Begegnung mit der Mannschaft von Athletico Bilbao, die gegen Sparta Prag spielen musste. Sie befand sich zum selben Zeitpunkt zum Seightseeing auf der Burg wie wir. Den Spaniern brachten wir auch kein Glück, auch diese Mannschaft verlor.
  • Neben Geschichte und Sport hat Prag kulturell einiges zu bieten. Ein Höhepunkt der Fahrt war sicherlich der Besuch des Balletts „Schwanensee“ im Nationaltheater
  • Zuletzt hat Prag für seine hervorragende böhmische Küche bekannt: Neben Knödeln, Sauerkraut und Schweinebraten gibt es auch etwas für die schmale Taille, wie Herr Leuer während einer Rast erfahren durfte als ihm zwei zierliche Schinkenröllchen als Mittagessen serviert wurde. Das Gericht nannte sich Prager Schinken.
  • Auch das Shopping kommt nicht zu kurz, gibt es doch neue Shopping Tempel und verschiedene Märkte, die das Herz einer jeden Schülerin erfreuen und auf denen man auch etwas für den kleinen Geldbeutel erstehen kann.

Fazit: eine gelungene Fahrt, die die Klassengemeinschaft stärkte und jedem etwas bot. Ein Dank gilt den Begleiter Petr für die tolle Vorbereitung und unserem Busfahrer Heinz für den sicheren und angenehmen Transport.

Eva Andreo Garcia und die Schülerinnen und Schüler der FOS 12a/b3


Hildegardisschüler erleben "La dolce Vita"


Eine Woche vor den Herbstferien fuhren die AHR 13er mit ihren Klassenlehrern Frau Hiltmann, Frau Kleinert und Herrn Höltje auf die lang ersehnte Stufenfahrt nach Peschiera del Garda in Italien. Nach einer langen Busreise war das Ziel, der Gardasee, endlich erreicht und erschöpft bezogen alle ihre Bungalows des Campingplatzes San Benedetto. Nach einer ersten gemeinsamen Mahlzeit stand auch schon die erste Besichtigung auf dem Programmplan. Zunächst wurde der Ort, Peschiera del Garda erkundet und anschließend ließen alle bei einem gemütlichen Beisammensitzen den anstrengenden Tag ausklingen.

Bei angenehmen 25 Grad Celsius ging es am nächsten Morgen bereits früh auf einen typisch italienischen Markt und anschließend stand der Besuch einer Burg in der Stadt Malcesine an.

Am Dienstag stand dann das erste Highlight für viele Schüler auf dem Tagesplan: Der Besuch der Stadt Verona. Nach einer gemeinsamen Führung durch die Arena di Verona sind die Schüler in Gruppen, mit Stadtplänen und Schreibzeug ausgestattet, durch Verona geeilt und haben eine Stadtrallye mitgemacht, dessen Gewinnerteam am Ende aus der 13a kam.

Immer noch bei strahlendem Sonnenschein wurde am Mittwoch die schöne Halbinsel Sirmione besichtigt und gegen Nachmittag stand zur Abwechslung mal Sport auf dem Plan. Eine gemeinsame Kanutour, bei der einige buchstäblich baden gingen, brachte die benötigte Abkühlung und sorgte bei allen für viel Spaß.

Nach einer kurzen Nacht brachen wir am Donnerstag bereits im frühen Morgengrauen auf in Richtung Venedig. Nach einer interessanten Stadtführung und Zeit zum Erkunden auf eigene Faust, endete der Abend mit einem gemeinsamen Abend und einer langen Nacht in der Bungalowanlage.

Bereits früh mussten am nächsten Tag die Bungalows geräumt sein und nach einer gemeinsamen Woche ging es zurück nach Münster, wo alle den fehlenden Schlaf der vergangenen Woche nachholen konnten.

Wir bedanken uns bei unseren Lehrern für die tolle und ereignisreiche Woche mit einem italienischen „Grazie“!


Annika Jasmin Patzdorf, AHR13a











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