Schulfahrten

Die Höhere Handelsschule fährt nach Prag

Prag 2013

Wir, die HHO1 und die HHO2, sind in der Woche vor den Herbstferien vom 14.10.2013 bis 18.10.2013 mit dem Bus nach Prag gefahren. Studienfahrt! Begleitet wurden wir von unseren Klassenlehrern Herrn Schlierkamp und Herrn Garmann sowie Frau Neise. Unser Ziel war das Drei-Sterne-Hotel „Extol Inn“, welches wir nach einer amüsanten zehnstündigen Busfahrt erreicht haben. Das Hotel war bestens geeignet für unsere Zwecke, gab es doch Free-Wifi und alles was das Schülerherz begehrt.

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Studienfahrt nach Amsterdam

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Die Studienfahrt der Berufspraktikanten der Fachschule Heilerziehungspflege führte uns dieses Jahr nach Amsterdam, der Hauptstadt der Niederlande.

Da Amsterdam mit fast 800.000 Einwohnern die größte Stadt der Niederlande ist, bietet sie die Möglichkeit für ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm.

So gehörten die Besichtigung eines Snoezelraumes, einer Jugendpsychiatrie sowie eine Grachtenfahrt und die Besichtigung einschlägiger Stadtviertel zum beruflichen und kulturellen Programm.

Trotz häufiger Regenschauer wurde die gute Atmosphäre unter den Studierenden nicht getrübt, weshalb die Studienfahrt auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg war.

                                                                                          Karin Peters, 03.11.2013

Stufenfahrt nach Paris

Paris 2013

„Excusez moi, où est le metro?“ Das waren wohl die häufigsten Worte, die wir bei unserem Aufenthalt in Paris benutzt haben. Plötzlich waren es nicht mehr nur Lückentexte von Frau Lohmann, die wir auszufüllen hatten, sondern wir versuchten richtige Gespräche auf Französisch zu führen. Dies klappte nicht immer ganz so gut, obwohl wir uns größte Mühe gaben. Am Montag, dem 14. Oktober ging es um 6 Uhr in der Früh los. Die Müdigkeit zeichnete die meisten Gesichter, jedoch überwog die Vorfreude auf die uns noch unbekannte Stadt.

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Segeltörn der FOS 12b3

Segeln 12b3

Segeln 12b3-2

 

 

 

 

 

 

 

 

Anders als ihre Parallelklassen entschied sich die FOS 12b3 zu einem Segeltörn auf dem Ijsselmeer.

Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Woche mit mehr oder weniger Wind, was die Segelbedingungen nicht immer einfach machte.

Höhepunkt war allerdings eine Speedbootfahrt, die für manche Segelpause entschädigte.

Eva Andreo Garcia, 24.10.2013

Studienfahrt nach Berlin

FOS 12a12 b 1 mit Strässer

Alle Jahre wieder begibt sich die Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule auf Reisen. In diesem Jahr war Berlin das Ziel für die Klassen 12 a, b1 und b2. Die 12 b3 begab sich auf einen Segeltörn im Ijsselmeer.

Da es sich um eine Studienfahrt handelte, standen weniger touristische Attraktionen auf dem Programm als Unternehmungen, die in Verbindung mit den beruflichen Schwerpunkten der Schülerinnen und Schüler standen.

12 b 2 mit Strässer

So gehörte ein Besuch der „Arche“, des Hauses Synanon, einer Alternativschule und einer Montessori -Einrichtung ebenso zum Programm wie eine Betriebsführung durch die Berliner Landbrotbäckerei, in der gezeigt wurde, wie Vollkornbrot nach den Prinzipien von Demeter gebacken wird. Natürlich durften die leckeren Brote  probiert werden und man konnte feststellen, dass ein gesundes Brot auch lecker sein kann.

In der Hauptstadt kommt auch die Politik nicht zu kurz. So gab es ein Gespräch im Bundestag mit dem Abgeordneten Christoph Strässer (SPD). Durch einen Blick aus dem Fenster wurden die Schülerinnen und Schüler zugleich Zeugen des dritten Sondierungsgespräches zwischen SPD und CDU/CSU. Im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durften sich einige Schülerinnen und Schüler einen Tag lang als Politiker fühlen und vom Entwurf eines Gesetzes bis zu seiner Annahme im Bundesrat alle unterschiedlichen Schritte durchspielen.

Die unschönen Seiten der deutschen Geschichte wurden schließlich noch durch Besuche im Konzentrationslager Sachsenhausen, im Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen und eine Besichtigung der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße dokumentiert.

Ein Highlight der Woche war sicherlich das "Festival of lights", in dem die wichtigsten Baudenkmäler Berlins in ein besonderes Licht gesetzt wurden.Brandenburger Tor

Alles in allem eine gelungene Studienfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva Andreo Garcia, 20.10.2013

Klassenfahrt der HEP BP nach Berlin



Am 1.Oktober sind wir, die HEP BP´s mit 21 Schülerinnen und Schülern, für fünf Tage nach Berlin gereist. Begleitet wurden wir von unserer Klassenlehrerin Frau Holtkötter und von Frau Peters.

Um 7 Uhr morgens trafen wir uns alle am Bremer Platz in Münster, wo der Bus schon für uns bereit stand, der uns nach Berlin bringen sollte. Nach mehrstündiger Busfahrt, auf der die Vorfreude schon zu spüren war, sind wir um 14:30 Uhr am Hotel angekommen.  Schon kurz nach dem Beziehen der Zimmer ging es  weiter. Wir besichtigten das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, bei dem uns das ZDF begleitet hat. Der Besuch des Gefängnisses war für uns sehr interessant und hat uns einen neuen Blick auf die damaligen Zeiten werfen lassen und  um es mit den Worten einer Schülerin zu zitieren war es zu DDR-Zeiten: ,, Schrecklich, einfach schrecklich.“

Am zweiten Tag haben wir die Berliner  Unterwelten besucht und uns zwei verschiedene Zivilschutzbunker angeschaut, um einen Eindruck davon zu bekommen wie Berlin von unten aussieht. Nachmittags ging es dann zum Medizinisch-Historischen Museum der Charité. Dort konnten wir unser medizinisches Wissen durch originale Präparate des menschlichen Körpers aufbessern und unser medizinisches Wissen erweitern. Der Besuch war sehr beeindruckend aber auch emotional. Außerdem haben wir uns einen Vortrag über die Medizin im Wandel der Zeit angehört.

Am 3.Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, durften wir uns selbst überlegen, was wir machen möchten. Es war der letzte Tag mit spätsommerlichen Temperaturen und den ganzen Tag schien die Sonne. Da in Berlin an diesem Tag einiges los war, waren viele am Brandenburger Tor auf der Festmeile unterwegs, in verschiedenen Ausstellungen oder flanierten einfach in Cafés in der Sonne.

Am Donnerstag  haben wir das Anne-Frank-Zentrum und das Otto Weidt Museum besucht. Otto Weidt hat in der Zeit des Nationalsozialismus blinde Menschen in seiner Fabrik beschäftigt und später auch eine Familie in einem kleinen Raum versteckt. Zusammen haben wir uns zunächst mit den gesellschaftlichen Aspekten des Nationalsozialismus auseinandergesetzt, um danach ein besseres Verständnis für die Ausstellungen zu entwickeln. Den letzten Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Berlin hat ja einige Shoppingmeilen zu bieten, die wir alle leer geräumt haben  bevor wir am Abend alle zusammen im Brauhaus gegessen haben.

Nach dem Frühstück am Freitag ging es mit gepackten Koffern zum Bundesministerium für Gesundheit. Dort hat uns eine Referentin einen Vortrag über das Bundesministerium gehalten und uns viele pflegerische und gesundheitliche Fragen aus der Praxis beantwortet. Unter anderem konnte Sie uns Informationen  zu dem Pflege- Neuausrichtungs-Gesetz als auch zur Organspende geben. Das war ein sehr bereicherndes Gespräch, bei dem wir viele neue Informationen mit in unsere Praxisstellen  nehmen konnten. Alles in allem war es eine tolle und gelungene Klassenfahrt, bei der wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewonnen haben und auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist.


Elisa Meier

Studienfahrt der BP 2 vom 03.-07. September 2012

 

 



Das Abenteuer ruft…

 

03. September anno 2012. Treffpunkt Hafen. Die Nil Desperandum liegt abwartend im leicht aufgewühlten Wasser des Ijsselmeers. Drei Masten ragen unwirklich in die feuchte Luft, immer wieder klatscht Wasser an den Bug des Plattbodenschiffs. Eine Möwe kreischt.

Von fern sind Schritte zu hören, viele Schritte. Die Besatzung des Schiffs steuert mit schweren Stiefeln und großen Seesäcken auf den Anleger zu. Furchtlos. Das Abenteuer wartet.

Die PiratInnen von und zu Hildegardis hatten sich seit Wochen auf diese Reise vorbereitet. Sie waren auf Wind, Wasser und den ein oder anderen Verlust vorbereitet. Nichts würde sie mehr aufhalten, nichts in die Knie zwingen.

Die PiratInnen betreten das Schiff, das unter ihnen ächzt und knarrt, als wolle es sie willkommen heißen. Abwartend stellen sie sich vor Käpt`n A(ha)b, der im Gefolge von Matrose Jan Willem und dem gefährlich knurrenden, geifernden Schiffshund Joepi aus seiner Kajüte kommt, auf. Es wird eine lange Reise, das verspricht Käpt`n A(ha)b. Nicht nur mit Untiefen werden sie zu kämpfen haben. Sturm, Regen, Hagel oder der schlimmste Albtraum eines jeden Piraten: die absolute Windstille werden ihnen bevor stehen. Wer auf diesem Schiff mitfahren wird, sollte Nerven aus Stahl, Arme aus Granit und einen Schlaf aus Stein haben. Wer dies nicht habe, solle gleich nach Hause gehen.

Knurrend nicken die PiratInnen . Die Messer liegen griffbereit, die Stiefel knatschen an den Füßen, die Tücher halten die Haarsträhnen, die durch kräftige Windböen durch die Gesichter wehen, zusammen. Nichts wird sie von ihrer Reise abhalten.

Mühsam klettern sie unter Deck. Dort verstauen sie ihren Proviant, der sie während der langen Reise ernähren wird. Viel wird es nicht… doch es wird reichen, um während des anstrengenden Segeltörns bei Kräften zu bleiben.

Die PiratInnen beziehen ihre Kajüten, die ihnen kaum zum atmen reichen. Doch wer mit dem Meer lebt darf nicht zimperlich sein.

Auf dem Schiffsdeck erklärt Käpt`n A(ha)b die Rute, die sie segeln werden. Allen wird klar, dass dies eventuell die letzte lange Reise sein wird, die sie antreten.

Jan Willem kommt dazu und erläutert das Schiff - die Nil Desperandum. Drei Masten. Klüversegel. Fock. Schnell begreifen die PiratInnen, um was es geht.

Nun muss alles ganz schnell gehen. „Drei an das Großsegel, und ziehen! Zieht! Zieht!“ Auf dem Schiff herrscht ein scharfer Ton, hier dürfen keine Fehler passieren. Denn Fehler fordern Leben.

Die PiratInnen arbeiten hart! Sehr hart. Die Taue gleiten durch ihre Hände, der Baum fegt über ihren Köpfen hinweg. Der Wind peitscht ihnen um die Ohren.

Den ganzen Tag durch segeln sie durch die Untiefen des Ijsselmeers und der Nordsee, bis sie schließlich einen Hafen sichten. Endlich Land! Mit letzter Kraft raffen sie gemeinsam mit Matrose Jan Willem unter Anleitung von Käpt`n A(ha)b das Segel und steuern unter Getöse den Anleger an. Blass und verängstigt schauen die Bewohner von Texel ihnen zu, so mutige PiratInnen sehen sie sehr selten. Das große Schiff schaukelt leise in den sich sanft kräuselnden Wellen des Meeres, die Besatzung sitzt satt und zufrieden rauchend an Deck und singt Seemannslieder. Ein paar beginnen zu tanzen, als Käpt`n A(ha)b seine Gitarre holt und schaurig schöne Lieder singt. Joepi legt seinen Kopf in den Nacken und heult ein tiefes, kehliges Heulen, das die Nacht erschaudern und die Anwohner des Dorfes verstummen lässt.

Den Schlaf finden viele erst tief in der Nacht.

Eine Möwe kreischt. Die Sonne blinzelt über den Horizont und taucht das Meer und den Himmel in ein tiefes Rot. Zwei Matrosen machen sich auf dem Weg, um für die Besatzung Brot aufzutreiben, das sie den Tag über nähren soll. Nach und nach sammeln die PiratInnen sich und nehmen ihr erstes Mahl zu sich. Käpt`n A(ha)b kommt unter Deck um ihnen mitzuteilen, dass sie an diesem Tag nicht raus fahren werden. Ein Sturm wütet auf der Nordsee, sodass sie gezwungen sind, für eine weitere Nacht auf Texel zu bleiben. Mürrisch trinken die PiratInnen ihren starken, schwarzen Kaffee. Echte Seefrauen und –männer zieht es auf das Wasser… das Land gibt ihnen nicht viel.

Nachdem sie gesättigt sind verstreut sich die Mannschaft in alle Richtungen. Zu Fuß oder hoch zu Ross, welches sie von dem ansässigen Pferdehändler geliehen hatten, erkunden sie die Insel. Während einige von ihnen im Dorfkrug von Den Burg versacken, pirschen andere durch kaum zu durchdringende Wälder und wieder andere waschen sich in den rauen Wellen der Nordsee.

Nach einem langen Tag sammeln sich die PiratInnen  an Deck ihrer geliebten Nil Desperandum. Dort schleifen sie ihre Messer, schmauchen ihre Pfeifen, trinken das ein oder andere Bier oder spielen Karten im flackernden Kerzenlicht.

Nach einer kurzen Nacht auf dem behaglichen Schiff und einer deftigen Morgenmahlzeit, die die PiratInnen  den Matrosen zu verdanken haben, sticht die Nil Desperandum wieder in See. Käpt`n A(ha)b lenkt sie geschickt zwischen die gefährlichen Klippen und die Untiefen rund um Texel hindurch und schreit der Mannschaft Befehle zu. Den ganzen Tag über segeln sie so durch das Meer, das sich an diesem Tag besonders wild zeigt. Es erfordert viel Kraft und Geschicklichkeit, durch die aufbrausenden Wellen zu kreuzen… die PiratInnen sind sich der ständigen Gefahr bewusst. Umso geschaffter sind sie, als sie abends in den Hafen des kleinen Fischerorts Medemblick einfahren.

Mit letzter Kraft vertäuen die PiratInnen das gewaltige Schiff und zünden sich eine Pfeife an. Gemeinsam beschließen sie, in der Ortschaft nach neuen Lebensmitteln zu suchen.

Mit viel Geschick zaubern sie aus den kläglichen Resten, die sie auftreiben konnten, ein Abendmahl, das sie müde werden lässt…

Eine Möwe kreischt. Der Morgen bricht mit dem Geruch nach starkem Kaffee und trockenem Weißbrot an. Die PiratInnen stärken sich und besprechen den Tag, der mit dem schlimmsten Albtraum eines jeden Piraten beginnt: absoluter Flaute.

Käpt`n A(ha)b schaut grummelnd in den blauen Himmel, während Matrose Jan Wilem mit der Besatzung die Segel hochzieht und auf ein winziges Lüftchen hofft. Doch nichts. Vollkommen entnervt sinken die PiratInnen an Bord des Schiffes in sich zusammen und hoffen und beten um einen Hagel, - oder sogar Sandsturm. Doch nichts. Den ganzen Tag schippern sie über die sonst so gefährliche See und geben am Nachmittag schließlich auf.

Niedergeschlagen steuern sie eine Insel an, eine Insel, die aus vier Stegen besteht und die eine Vielzahl an unterschiedlichen Vögeln beheimatet. Die PiratInnen setzen sich auf die Stege, beobachten das sanfte Treiben der Wellen und lauschen dem melancholischen Kreischen der Möwen.

Nachdem die Sonne lange über den Rand der Welt geklettert war, und die Vogelinsel in ein schaurig schönes Blutrot getaucht hatte, werden die PiratInnen müde. So klettern sie in ihre Kojen und sinken in einen tiefen Schlaf.

Eine Möwe kreischt. Alle PiratInnen erwachen und erfreuen sich an Starkkaffee und Weißbrot, welches ihnen auch heute wieder viel Kraft spenden soll.

Nach einem ausgiebigen Frühstück kommt Käpt`n A(ha)b und erklärt der Mannschaft, dass dieser Tag das Ende ihrer Reise sein soll. Sie seien am Ziel angekommen, es sei geschafft. Erleichtert und ein wenig wehmütig klatscht die Besatzung in die Hände und lacht ihr furchteinflößendes Piratenlachen, das die Möwen in alle Richtungen aufschrecken lässt. Ein letztes Mal hissen die PiratInnen die Segel und singen dabei laut Seemannslieder, die ihnen die Arbeit erleichtern. Ein letztes Mal senken sie den Klüverbaum, ein letztes Mal rollen sie die Leinen zusammen. Ein letztes Mal verspüren sie das Schaukeln des Schiffes, das Toben des Meeres und das Peitschen des Windes. Dann ist Land in Sicht.

Eine Möwe kreischt. Mit dem Wind in den Segeln steuert Käpt`n A(ha)b in den Hafen ein. Das Schiff wird vertäut, die Segel eingerollt. Die Mannschaft versammelt sich um Käpt`n A(ha)b und Matrose Jan Willem. Es war mir eine Ehre, sagt A(ha)b, es war mir eine Ehre mit euch zu segeln. Ihr habt Nerven aus Stahl, Arme aus Granit und einen Schlaf aus Stein. Und nun geht!

Wehmütig stiefelt die Mannschaft davon. Davon in den Nebel. Hin zu ihren wartenden Frauen, Männern und Kindern. Doch sie werden wieder kommen. Irgendwann.

Clara Müller-Laackmann, BP 2