Studienfahrt der FOS 12b1

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Logbucheinträge der Fortuna

Montag, 03.10.2016 / Tag 1
In einem mit Nahrung und gut gelaunten Schülerinnen vollgepackten Bus geht es am Montag mit einer guten Stunde Verspätung los, Richtung Harlingen.
Die Stimmung ist gut und die Zeit verfliegt schnell.
Am Hafen angekommen verschaffen wir uns vom Schiff, der Fortuna, und der Landschaft einen ersten Eindruck. Anschließend heißt es Anpacken bei der Verlagerung des Gepäcks und aller Nahrungsmittel sowie Getränke. Einige kaufen währenddessen die letzten fehlenden Zutaten am nahegelegenen Aldi, wie z.B. 50 Eier, ein.
Dann legen wir ab und steuern unsere erste Insel an, welche Stavoren heißt. Dort gibt es Abendbrot und einen gemütlichen Ausklang des Abends in gemeinsamer Runde. (Sarah, Lara, Julia H., Vivien, Nadja)

 

Dienstag, 04.10.2016 / Tag 2:
Nachdem jeder ein ausgiebiges Frühstück genossen hat, legt die Fortuna um 9 Uhr morgens von Stavoren Richtung Terschelling ab. Etwa 8 Stunden (bis ca. 17 Uhr) verbringen wir auf dem Meer.
Es ist an diesem Tag ziemlich windig, dementsprechend schaukelt die Fortuna immer wieder und hat oft Schieflage, was einigen Seekranken nicht gut gefällt. Auch die auf den Tischen stehenden Gläser, Flaschen und Süßigkeiten machen sich zwischenzeitlich selbstständig und müssen teilweise eingefangen werden.
Da es nur am Hafen Strom gibt, kann erst spät mit den Vorbereitungen für das Essen begonnen werden, aber umso freudiger werden die dann irgendwann fertig gestellten Pizzabrötchen empfangen. Pizzateig ist auf Terschelling Mangelware, so wird dank der flexiblen Küchencrew mit Baguettebrötchen improvisiert.
Nach dem Essen geht eine kleine Gruppe mit Jordi (Matrose auf der Fortuna) in eine kleine Bar auf Terschelling, das Oka 18. Der Rest bleibt auf dem Schiff und spielt dort Werwolf. (Hannah, Kira, Svenja H., Joana, Michelle)

Mittwoch, 05.10.2016 / Tag 3:
Anstatt zu Segeln verbringen wir den gesamten Tag mit festen Boden unter den Füßen. Nach dem Frühstück laufen wir zu einem Fahrradverleih in der Nähe des Segelbootes. Dort erhält jeder ein passendes Fahrrad, um damit eine Fahrradtour zum Nordseestrand zu unternehmen. Am Strand angekommen sucht sich unsere Klasse einen Platz, an dem ein kleines Picknick gemacht wird. Danach haben wir Zeit zur freien Verfügung. Einige von uns bleiben am Strand, spielen Volleyball, machen Fotos, suchen Muscheln etc., andere fahren mit dem Fahrrad zurück in die Stadt, um dort ein bisschen herumzulaufen. Abends trifft sich unsere Klasse wieder auf dem Segelboot zum gemeinsamen Essen. Nach einem Spieleabend gehen wir dann alle in unsere Kajüten und schlafen. (Marlen, Svenja V., Nadja S., Anna R. und Anna H.)

Donnerstag, 06.10.2016 / Tag 4:
Am Donnerstagmorgen frühstücken wir um 9 Uhr und fahren um 10 Uhr von Terschelling aus los. Die ganze Klasse hilft mit, die Segel zu spannen, damit wir pünktlich starten können. Da wir während der ganzen Fahrt aus einem uns nicht bekannten Grund immer wieder wenden und somit beim Segeln helfen müssen, haben wir leider keine Zeit, uns anderweitig zu beschäftigen. Es ist sehr windig und vielen ist kalt. Gegen Nachmittag kommen wir dann in Franeker an, wo einige von uns in das Dorf gehen, um sich ein wenig vom Bootsleben abzulenken. Später gibt es Abendessen und wir schaukeln bis in den nächsten Morgen. (Simone, Saskia, Svenja S. und Ina)
Freitag, 07.10.2016 / Tag 5:
Unsere Expedition geht dank der friedlich gesinnten Götter der Meere friedlich zu Ende.
Während der Fahrt in unseren Zielhafen muss das Deck der Fortuna in Hochglanz erstrahlen, so dass die gesamte Besatzung mit Wasser und Schrubbern aktiv wird. Anschließend werden die Kombüse und die Kajüten ausgeräumt und die Kojen gemacht. Alle 26 Seefrauen und die 3 Seemänner treffen nach getaner Arbeit wohlbehalten im Zielhafen Harlingen ein, wo es zur Belohnung für die Arbeit noch ein leckeres Mittagessen gibt.
Die gut gesinnten Götter der Meere sind bei der anschließenden Weiterfahrt nach Münster jedoch nicht mehr friedlich gesinnt. Sie schicken anstatt eines großen Busses zwei kleine Bullies mit Anhänger. Jedoch kehren alle Seefrauen und der Seemann wohlbehalten in die Arme ihrer Lieben zurück.
Der letzte Bestand der Kajüte wird unter der Besatzung aufgeteilt und nach der Verabschiedung geht es für alle in die wohlverdienten Ferien.

(Lena, Ida, Marita, Chantal, Michaela)