Archiv 2009

Zur Mitte finden- in der Mitte sein-aus der Mitte leben:

So lautet das Thema des zweiten Blocks des Projekts der religionspädagogischen Professionalisierung, der nun am dritten Adventswochenende durchgeführt wurde.

Dieses Projekt entstand aus den täglichen Erfahrungen von Erzieherinnen und Erziehern in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, die zeigte, dass religiöse Erziehung besondere Anforderungen stellt. Dies liegt auch daran, dass die Bedeutung von Religion im Alltag für viele Menschen zunehmend geringer wird. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Idee, im Rahmen der Erzieherausbildung ein tragfähiges religionspädagogisches Konzept zu entwickeln und zugleich den angehenden Erzieherinnen und Erziehern die Möglichkeit zu einem intensiven Erfahrungsaustausch zu bieten.

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Ernährungserziehung praktisch erlebt an der Hildegardisschule


Die Arbeitsgemeinschaft zur ernährungspädagogischen Qualifikation der Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik bekam am 08.12.2009 Besuch der Kinder des Anne- Jakobi-Hauses in Roxel. Die Studierenden haben im Rahmen der projektorientierten AG in den letzten Wochen eigenständig Aktionen zur Ernährungserziehung in Kitas entworfen und kreativ ausgestaltet.
Nun war es dann endlich soweit: in vorweihnachtlicher Atmosphäre konnten die phantasievollen Ideen der Studierenden mit den Kindern in der Praxis erlebt werden.
Voller Aufregung, was sie wohl erwarten würde, stürmten 15 Kinder der Kita in die
Fachschule der Hildegardisschule. Für einen Vormittag verwandelte sich die Schule zum
Kindergarten...

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Oxford Primary School zu Besuch

Lautes Stimmengewirr auf Englisch ertönt in der Aula der Hildegardisschule. 60 Kinder der 3. und 4. Klassen der Oxford Primary School , der Grundschule für die Kinder der britischen Soldaten, sind am Montag, dem 7.12. in dem katholischen Berufskolleg. Sie lassen sich von einer Unterstufenklasse der Erzieher/innen in die deutschen Weihnachtsvorbereitungen einführen.

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Eine Praktikantin, die sich traut

In den Ferien ins Freibad oder Kino gehen? Das macht auch Linda Hüing gerne. Allerdings nicht so oft zusammen mit ihren Freunden, sondern mit geistig oder mehrfach behinderten Kindern. Die 19-Jährige macht ein Jahres-Praktikum im "Wohnnest", einer Kurzzeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

"In den Ferien ist hier viel los", sagt Linda. Die Eltern der behinderten Kinder fahren in den Urlaub, um sich eine Auszeit zu gönnen und deshalb sei das Wohnnest der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Münster gut belegt.

Für ein oder zwei Wochen ein zweites Zuhause

Für bis zu zwölf Kinder und Jugendliche ist die Kinderhauser Einrichtung dann für eine oder zwei Wochen ihr zweites Zuhause. Ein Team aus Heil- und Sozialpädagogen, Erziehern, Pflegern und eben Zivildienstleistenden und Praktikanten kümmert sich in dieser Zeit liebevoll um die Gäste im Alter von vier bis 21 Jahren.

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Reuven Moskowitz in der Hildegardisschule

Am Dienstag, dem 24.11.09, besuchte Reuven Moskowitz  auf Initiative der SV unsere Schule. Reuven Moskowitz, der als Jude 1928 in Rumänien geboren wurde und die Judenverfolgung während der NS-Zeit überlebte, setzt sich seit vielen Jahrzehnten für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern sowie zwischen Juden und Deutschen ein. 1947 wanderte er in Palästina ein und lebt seitdem in Israel. Er ist Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat al Salam, in dem Juden und Palästinenser ein friedliches Zusammenleben praktizieren. 2001 wurde Reuven Moskowitz mit dem Mount Zion Award und 2003 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

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Solidaritätstag für Bacabal

„Wi(e)der die Gewöhnung“- Unter diesem Motto stand der diesjährige Festgottesdienst zum 41. Solidaritätstag für Bacabal, den die Hildegardisschule nun feierte.

Traditionell findet dieser Tag am dritten Samstag im November statt, aber wohl noch nie in der langjährigen Geschichte war der Solidaritätstag von so viel Sonnenschein begleitet wie in diesem Jahr. Die Chance wurde genutzt, zahlreiche Aktivitäten fanden unter freiem Himmel statt, wie etwa das Piep-Kuchen backen, eine alte westfälische Tradition, das Kisten klettern in Zusammenarbeit mit der Jugendkirche Effata und der schon traditionelle Würstchenstand.

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Solidarität mit Bacabal

Als Zeichen ihrer Solidarität mit der Partnerschule der Hildegardisschule in Sao Luis im Nordosten Brasiliens und als Beispiel dafür, dass der Solidaritätsgedanke auch Schülerinnen und Schüler erfasst hat, überreichten nun Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule, die in diesem Sommer ihre Ausbildung an der Hildegardisschule beendet haben, einen Scheck über 360€ an Ingo van Deest, Mitglied der Bacabalgruppe.

Der Betrag kam im Rahmen der Verabschiedung der Höheren Handelsschule zusammen.

Eva Andreo Garcia, 23.11.09

Besuch aus Litauen

Im Rahmen des Programms „Hospitationen an deutschen Schulen von ausländischen Deutschlehrkräften aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa“, das vom pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz durchgeführt wird, besucht Larisa Kotelnikova aus Kleipeda in Litauen für drei Wochen die Hildegardisschule.

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Wie Bilder die Vergangenheit zurückholen-Schüler basteln Memory für Demenzkranke

Beim ersten Herantasten am Donnerstagnachmittag sind die Seniorinnen noch scheu. Dann erkennen sie die einzelnen Motive, die die Hildegardisschüler in Münsters Kirchen fotografiert haben. Einen Altar, Kirchenfenster, eine Bibel. Mit den Bildern auf den Karten, die verdeckt auf dem Tisch liegen, kommen bei den Demenzkranken die Erinnerungen zurück. Die Schüler der Hildegardisschule haben für die demenzkranken Menschen in der Casa Mauritz ein Memory-Spiel entwickelt, das diesen Effekt nutzen soll.

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www.(eh).emma. chrissy.luisa

www.(eh).emma.chrissy.luisa -ein ungewöhnlicher Name für ein Theaterstück mit einem aktuellen Thema: Essstörungen, das jetzt vom Theaterprojekt der Hldegardisschule im theaterpädogischen Zentrum vor begeisterten Zuschauern aufgeführt wurde.

Das Stück handelt von den Klassenkameradinnen Emma, Chrissy und Luisa, die sich jede auf ihre Art und Weise mit ihrer Krankheit auseinandersetzen. Dabei erlauben die drei Hauptfiguren den Zuschauern einen kurzen Einblick in ihr Leben und ihre Gefühlswelt.

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