7. Info-Börse „Stationäre Jugendhilfe" in der Hildegardisschule: „Das Arbeitsfeld des Erzieherberufs- mehr als Kindergarten!"

Infobörse

Infobörse2

 

Am 13.Juni veranstaltete der Arbeitskreis „Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe" in der Hildegardisschule in Münster die mittlerweile siebte Info-Börse. Ziel war es, Studierenden an Fachschulen der Erzieher/innenausbildung die Möglichkeit zu bieten, sich über das Berufsfeld der "Stationären Jugendhilfe" (Heimerziehung ) zu informieren.
Zu diesem Zweck präsentierten sich sechs Einrichtungen der stationären Jugendhilfe in der Aula der Hildegardisschule. Neben dem ´Vinzenzwerk Handorf´ und der ´Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz´ aus Münster nahmen die ´Evangelische Jugendhilfe Münsterland´, das ´Eylarduswerk Bad Bentheim´, die ´Kiwo Jugendhilfe Dülmen´, und die „Jugendhilfe Werne´ teil.


Den beteiligten Einrichtungen ging es besonders darum, sich und ihr Aufgabenfeld vorzustellen und um zukünftige Fachkräfte zu werben, die den Beruf der Erzieherin/des Erziehers auch abseits vom Kindergarten ausüben möchten.
440 Studierende an den Fachschulen für Sozialpädagogik von der Hildegardisschule, der ESPA und der Anne-Frank-Schule aus Münster sowie aus Rheine, Warendorf, Lüdinghausen Coesfeld und Ahaus lernten an den Infoständen der Einrichtungen sowohl das differenzierte Betreuungsangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als auch in sieben verschiedenen Workshops spezifische Arbeitsbereiche und Themenfelder der "Heimerziehung" kennen. Themen wie Diagnostik, Biografiearbeit, Traumapädagogik, Erlebnispädagogik sowie ein Workshop zum Thema „Sexualität als Tabuthema" waren stark nachgefragt.
Die Aussteller waren aufgrund der positiven Resonanz durch die Studierenden sehr zufrieden und sahen ihre Erwartungen durchweg erfüllt.
Der Arbeitskreis „Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe" ist ein Gremium, das seit ca. fünfundzwanzig Jahren versucht das Arbeitsfeld der stationären Jugendhilfe inhaltlich in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu verankern und eine starke Vernetzung von theoretischer Ausbildung und fachlicher Praxis zu fördern. Die Hildegardisschule ist dabei durch Andreas Niemeyer (Gründungsmitglied) sowie Alfons Nicolas vertreten. Im AK haben sich Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe aus dem Münsterland bis hinein nach Niedersachsen und zur holländischen Grenze vernetzt.

Eva Andreo Garcia, 13.06.2018, Fotos: Alexander Lambers

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok