Studienfahrt Prag

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In der Oktoberwoche reisten vom 16.10.-20.10.17 die Oberstufenklassen der Höheren Handelsschule in die goldene Stadt Prag. Begleitet von der Mathelehrerin Frau Eggersmann und den Klassenlehrern Herrn Garmann und Herrn Schlierkamp wurde die tschechische Hauptstadt erkundet.
Eingecheckt wurde am Montag gegen 17.30 Uhr nach einer fast staufreien Busfahrt im Drei-Sterne-Hotel Extol Inn. Mit der Tram (Straßenbahn) ging es dann Richtung Altstädter Ring zum gemeinsamen Abendessen in einer urigen Prager Gaststätte. Angekommen in der Prager Altstadt mit seinen mittelalterlichen Türmen fühlte man sich wie ein Teil einer Harry-Potter-Verfilmung. Den Zauber Prags sollten wir noch näher kennen lernen...


In den nächsten Tagen zeigte sich Prag von seiner goldenen Seite und spendierte uns spätsommerliches Wetter. Gestärkt durch ein kontinentales oder wahlweise böhmisches Frühstück ging es am Dienstagmorgen zum Sightseeing. Bereits im Unterricht hatten sich alle auf die Stadtbesichtigung vorbereitet und dafür extra einen Biparcour erstellt (nicht zu verwechseln mit Bierparcour). Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Prager Altstadt konnten nun endlich die ausgearbeiteten Aufgaben gelöst werden. Zum Abschluss der Stadtbesichtigung ging es über die Karlsbrücke und die Prager Burg „Hradschin" bergauf zum kleinen Eifelturm. Mit Bravour bewältigten alle die Strapazen. Insgesamt 21083 Schritte war ein jeder am Ende des Tages marschiert, zum Teil sogar mit gerissener Achillessehne! Dass die angekündigte Bergfahrt mit der Zahnriemenbahn wegen Betriebsferien entfiel, störte oben niemanden mehr. Dafür entschädigte der überwältigende Ausblick vom kleinen Eifelturm über die Dächer Prags.
Trotz des straffen Programms, das auch ein Besuch der Gedenkstätte Theresienstadt enthielt, gab es genug Zeit, Prag auf eigene Faust zu entdecken. Abends ging es auch mal zum Eishockey. Slavia Prag gegen HC České Budějovice (Budweis). Oder einfacher: Die „Roten" gegen die „Gelben". Dabei konnte unsere Reisegruppe sich nicht auf die Anfeuerung einer Eishockeymannschaft einigen, sodass sich unsere Gruppe in zwei Fanlager aufspalten sollte. Letztlich gewannen die Roten (Slavia). Nach dem Abpfiff hatten sich wieder alle lieb und es wurde im Music Club an der Karlsbrücke weitergefeiert. Der Rückweg ins Hotel war lang und lustig. Gut, dass wir einen „Assistant-Teacher" dabei hatten...
Ein Highlight der Studienfahrt war der Besuch der Skoda-Werke. Hier konnte die Theorie aus dem BWL-Unterricht durch eine Betriebserkundung in der Praxis vertieft werden. Da auf dem ganzen Skoda-Gelände das Just-in-time-Prinzip herrscht, musste auch unser Reisebus pünktlich vor den Werktoren erscheinen. Ausgestattet mit Audio-Guides und gelben Warnwesten haben wir dann die Motoren- und Cockpitfertigung des Octavias besichtigt.
Am Ende der Fahrt ging es noch in den Prager Zoo, der laut eigener Homepage zu den fünf schönsten Zoos der Welt gehört. Von der Anakonda bis zum Zebra war alles dabei. So konnte jeder noch ein Selfie mit seinem Lieblingstier machen, bevor es wieder nach Hause ging.
Von einem Skoda-Mitarbeiter erfuhren wir übrigens, dass das tschechische Wort „Skoda" übersetzt „schade" heißt. Natürlich verging die Zeit auf unserer Studienfahrt mal wieder viel zu schnell. Skoda.

Christian Schlierkamp, 06.11.2017