Schuljahresabschluss mit einem Poetry Slam

Poetry Slam 2
Die Klausuren sind geschrieben, die Zeugnisnoten stehen fest, was machen wir nun im Deutschunterricht? Da kommt ein Poetry Slam gerade recht.
Die Klassen der AHR 11 bereiteten sich im Deutschunterricht unter Anleitung ihrer „Slam Master" Anke Diedrich, Christoph Dabrowski und Eva Andreo Garcia mit dem kreativen Schreiben von Texten, die anschließend auch „performed" werden sollten, vor.
Der Kreativität waren kaum Grenzen gesetzt, der Vortrag sollte zwischen drei und fünf Minuten dauern, Verkleidung war nicht erlaubt, die Texte wurden in Gruppen geschrieben, durften aber auch alleine vorgetragen werden.Als Siegprämie winkte ein Eisgutschein von Raphaels Eismanufaktur.
Als unabhängige Jury fungierten die Klassen der AHR 12.
Neun Teams wagten den Sprung auf die Bühne und trugen ihre thematisch recht unterschiedlichen Texte vor. So ging es um das Frauenproblem, einen Einkauf bei Ikea ohne Ware zu überstehen, die Absage an das Fach Mathematik oder ganz allgemein um die Probleme des Erwachsenwerdens.
Gewonnen hat Clifford Odum aus der 11a, der mit seinem politischen Text „Ich habe einen Traum" Rassismus und Homophobie eine Absage erteilte. Tosender Applaus seiner Zuhörerschaft bewies, dass sein Gedankengut auf großen Zuspruch stieß. Der Applaus der Zuhörerschaft in der voll besetzten Aula bewies: So machen auch die letzten Stunden vor den Zeugnissen noch richtig Spaß.

Eva Andreo Garcia, 14.07.2017